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In der Mitte des Saals steht ein schlankes Mädchen im Sportanzug. Es hat ein leuchtendrotes Band in der Hand. Die Musik setzt ein und das Band zeichnet Figuren in den Raum. Je nach dem Rhythmus umschlingt es den Körper, steigt spiralförmig empor, dann wieder schlängelt es sich aus den Händen.
Es ist eine zauberhafte Schau. Jetzt kommt ein zweites Mädchen an die Reihe. Und wieder verschmilzt die Musik mit den kreativ und ästhetisch gestalteten Übungen, diese spiegeln den Charakter der Musik wider.
Einige Mädchen treten mit einem Band auf, die anderen mit einem Ball, wieder andere mit der Keule, Seil oder Reifen. Dann treten sie ohne Handgeräte auf. Die Kompositionen sind außerordentlich mannigfaltig, sie beinhalten eine Auswahl an verschiedenen Elementen, wie Drehungen, Sprüngen, Gleichgewichts- und Beweglichkeitsfiguren Sie rufen romantische, poetische und lyrische Gefühle hervor. Einige Übungen hinterlassen einen besonders tiefen Eindruck.
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Dank des Einsatzes von Handgeräten werden die Möglichkeiten der Sportlerinnen bedeutend erweitert. Die Handgeräte verleihen der Rhythmischen Sportgymnastik nicht nur Ausdruckskraft, sondern auch echte Sportlichkeit. Das „Spiel“ mit Ball, Keulen, Band, Reifen und Seil bestimmt heute wesentlich die Rhythmische Sportgymnastik. Es erlaubt den Mädchen einen vollendeten Vortrag, der durch seine komplizierte Choreographie und seine hohe Musikalität beeindruckt. Ähnliches kann man im Zirkus sehen.
Dort wird der Zuschauer von der Gewandtheit des Akrobaten begeistert, hier ist er auch durch die Ausstrahlung der Mädchen fasziniert: Weichheit und Agilität, gepaart mit Eleganz. Ja, schön ist die Sportart, die Rhythmische Sportgymnastik heißt.
Ein großer Sportler (oder eine große Sportlerin) beginnt mit einem großen Trainer, so wurde einmal gesagt. Dieser entwickelt in ihm eine allgemeine Kultur, bringt ihm die Liebe zum Sport und damit grenzenlose Einsatzbereitschaft bei, also die Fähigkeit, sich völlig seiner Lieblingssportart zu widmen.
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