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Jan Schmidt

Lehrer an der Samstagsschule

Ich wurde 2006 in einer idyllischen Kleinstadt in Thüringen geboren. Da meine Eltern beide aus Kasachstan stammen, hatte ich das Privileg, zweisprachig aufzuwachsen.

 

Bereits im Alter von drei Jahren kam ich erstmals mit Karate in Kontakt. Mein damaliger Trainer legte großen Wert auf Disziplin, Respekt und Durchhaltevermögen – Werte, die mich bis heute prägen. Aufgrund eines Umzugs unserer Familie musste ich mich im Alter von etwa neun Jahren leider von ihm verabschieden.

 

Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung probierte ich verschiedene Sportarten aus, bevor ich schließlich zum Taekwondo kam. Mein Trainer, Meister Jo, war stets freundlich, zugleich aber konsequent. Unter seiner Anleitung lernte ich nicht nur Disziplin, Respekt und Selbstbeherrschung, sondern entwickelte mich auch persönlich weiter und erreichte schließlich den schwarzen Gürtel.

 

Während meiner Schulzeit besuchte ich die Wilhelm-Löhe-Schule und entschied mich dort für den Sozialen Zweig. Dieser ermöglichte es mir, mich intensiver mit sozialen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Besonders die Fächer Politik und Gesellschaft sowie Sozialkunde haben mir viel Freude bereitet.

 

Durch verschiedene praktische Erfahrungen erhielt ich wertvolle Einblicke in sozialpädagogische Tätigkeitsfelder. Die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung hat mein Interesse an der Arbeit mit Menschen, insbesondere mit Kindern, weiter verstärkt.

 

In der neunten Klasse absolvierte ich ein einwöchiges Praktikum bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. In der zehnten Klasse folgte ein zweiwöchiges Praktikum im Kinder- und Jugendhaus TetriX, wo ich intensiv mit Jugendlichen arbeitete und an der Planung und Durchführung eines einwöchigen Bandcamps mitwirken durfte.

 

Mein letztes Schulpraktikum absolvierte ich in der elften Klasse im Kinderhort Fürther Straße 285. Dort sammelte ich besonders wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern sowie im Bereich Erziehung und Betreuung.

 

Im Jahr 2026 erlangte ich schließlich die allgemeine Hochschulreife. Dafür bin ich vor allem meinen Eltern dankbar, die mich stets unterstützt und gefördert haben. Besonders meine Mutter hat mir bereits seit meiner Kindheit zahlreiche Einblicke in die sozialpädagogische Arbeit ermöglicht. Dadurch fällt mir der Umgang mit Kindern leicht und bereitet mir große Freude.

 

Seit Mitte Dezember 2024 engagiere ich mich im Russisch-Deutschen Kulturzentrum e. V. Dort leite ich sportliche Aktivitäten wie Aufwärm-, Dehn- und Kraftübungen sowie verschiedene Bewegungsspiele an und betreue Kinder im Rahmen des Angebots. Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar, da sie mir erlaubt, Verantwortung zu übernehmen und meine Freude an der Arbeit mit Kindern aktiv einzubringen.

 

In naher Zukunft möchte ich ein Studium aufnehmen, um meinen Bildungsweg fortzusetzen. In meiner Freizeit gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, spiele Darts und unternehme mit Freunden Aktivitäten wie Bowling oder Städtereisen.